Gleich beginnt das Rennen

Das letzte Flugzeuge der Süddeutschen Segelflugmeisterschaft ist gestartet. Die Piloten suchen Thermik, um sich eine gute Abflugposition zu sichern. Ist der letzte Segler im Flugzeug-Schlepp, öffnet  20 Minuten später das Ablflugfenster. Die Piloten haben dann 90 Minuten Zeit ihren perfekten Abflug zu wählen. Mittels GPS wird die Position der Teilnehmer erfasst und im Tracking angezeigt. Jeder kann somit das Rennen in Echtzeit mitverfolgen.

Dritter Wertungstag

Wie jeden Morgen erfahren die Pilot*innen im täglichen Briefing um 10 Uhr in einer kleinen Siegerehrung die Gewinner des Vortages. Gewonnen hat Conrad Hartter (mitte) mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 101,4 km/h. Platz 2 erreichte Bernhard Nacke (links) mit nur 0,3 km/h weniger und auf Platz 3 landete Bernd Weber (rechts). Die heutige Aufgabe Der Wettbewerbspilot Bernd Goretzki analysiert jeden Morgen als Meterologe das Wetter und verspricht trotz Regen und Gewitter in der Nacht gute Thermik für den dritten Wertungstag. Die heutige Aufgabe ist ein Vieleck mit 4 Wendepunkten über eine Strecke von 398,6 km. Die Strecke führt zuerst in den 135 Kilometer entfernten Odenwald nach Mosbach, weiter geht es nach Neresheim auf der Schwäbischen Alb und über den Plettenberg zurück zum Flugplatz Winzeln-Schramberg. Die ersten Piloten starten ab 11:30 Uhr.

This just in

AA, Andrea Abt, ASH26, 18 Meter-Klasse HK, Horst Kammerer, Nimbus 2, Mixed-Klasse

MÄX ist als Erster daheim

Christian Mäx (Bild) und sein Teampartner Marco Zettier berichten von einem schnellen zweiten Schenkel auf der Schwäbischen Alb. Im Norden wendeten die beiden bei Heilbronn. Beim Weg zurück in den Schwarzwald  waren tragende Linien Trumpf, mit denen die Segelflieger ihre Höhe halten können. Starkes Steigen war hier nicht mehr zu verzeichnen. Christian konnte seine Wendepunkte beim sogenannten Assigned Area Task in vorgebenen Bereichen frei wählen. In dem vorgegebenen Zeitfenster von 4 Stunden und 30 Minuten flog er 431 km mit einem Schnitt von 97 km/h.    

Das Rennen um Platz 1 läuft…

Die Piloten der Süddeutschen Segelflugmeisterschaft geben ihr Bestes, um sich am heutigen Tag möglichst weit nach vorne in der Wertung zu fliegen. LG hat wie auch gestern wieder die Nase vorne: Bisher fliegt er eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 120 km/h. Fast alle Piloten sind jetzt am zweiten Wendepunkt angekommen und kämpfen sich weiter in Richtung Mosbach, dem letzten Wendepunkt des Tages. Es ist ein spannendes Rennen und hier kann das Rennen live im Tracking mitverfolgt werden.

Zwei Piloten aus dem LSV Schwarzwald starten

Tobias Krauss (links) und Christian Döbele (rechts) aus dem LSV Schwarzwald fliegen heute mit dem vereinseigenen Duo Discus XLT in der Mixed-Klasse mit. Tobias ist gespannt auf den Flugtag und rechnet mit gutem Wetter. Christian freut sich mit dem erfahreneren Piloten Tobias fliegen zu können und hofft heute einiges für seine eigenen Streckenflüge lernen zu können. Beide sind zuversichtlich, dass sie heute eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit erreichen werden.

Zweiter Wertungstag

Im zweiten Tagesbriefing der Süddeutschen Segelflugmeisterschaften am 12. Juni werden die Sieger des gestriegen Flugtages geehrt. Die Siegerin der Mixed-Klasse war Lisa Scheller (siehe Bild) mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h. Die 18 Meter-Klasse konnte Tobias Breithaupt mit einer Schnittgeschwindigkeit von 114,5 km/h für sich entscheiden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Thomasz Dul (113,9 km/h) und Christian Mäx (111,5 km/h). Zweiter Flugtag Für den heutigen Wertungstag steht für den Schwarzwald und die Schwäbische Alb wieder gutes Wetter in Aussicht. Entsprechend ist auch die heutige Aufgabe gelegt. Wie gestern geht es für die 18-Meter-Klasse als erstes nach Süden an den Kirnbergsee. Der zweite Wendepunkt  liegt über Giengen, östlich von Stuttgart und der dritte Wendepunkt bei Mosbach, nördlich der Landeshauptstadt. Die Aufgabe der Mixed-Klasse ist ähnlich. Aufaben mit variablen Wendepunkten Im Gegensatz zur gestrigen Aufgabe handelt es sich heute um einen Assigned Area Task (AAT). Das bedeutet, dass die Pilot*innen keine fest definierten Wendepunkte haben, sondern diese in einem z. B. 30 Kilometer großen Radius um die festgelegten Punkte selbst wählen dürfen. So können die Pilot*innen ihre Strecken im Gebiet mit der besten Thermik fliegen. Damit können sie ihre Schnittgeschwindigkeit erhöhen oder kleineren Schauern oder Gewittern ausweichen, sollten diese auftreten. Die Strecken der 18 Meter-Klasse können durch die variablen Wendepunkte heute zwischen 313 und 578 km variieren. Allerdings haben alle Pilot*innen maximal vier Stunden Zeit, die Gebiete mit der besten Thermik auszufliegen.

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