Wetter an Tag 2 lässt zum wünschen übrig…

Am zweiten Tag der Süddeutschen Segelflugmeisterschaften der Junioren konnten keine Wertungsflüge durchgeführt werden. Die Wetterbedingungen ließen einen sicheren und fairen Wettbewerbsflug nicht zu. Dichte Bewölkung, fehlende Sonneneinstrahlung und die daraus resultierende mangelnde Thermik verhinderten die Entwicklung der für den Segelflug notwendigen Aufwinde. Nach sorgfältiger Wetterbeobachtung und Beratung entschied sich die Wettbewerbsleitung daher, den Flugtag abzusagen. Trotz des flugfreien Wettbewerbstages herrschte auf dem Flugplatz Winzeln-Schramberg reges Treiben. Parallel fand der Flugplatztag des Luftsportvereins Schwarzwald statt, der zahlreiche Besucher auf das Gelände lockte. Die Gäste konnten verschiedene Flugzeuge aus nächster Nähe bestaunen und ein abwechslungsreiches Flugprogramm mit Kunstflug- und historischen Flugzeugen erleben. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt, und an Informationsständen erhielten Interessierte Einblicke in den Segel-, Motor- und Ultraleichtflug. Der Flugplatz Winzeln-Schramberg, betrieben vom Luftsportverein Schwarzwald, bot damit auch ohne Wettbewerbsflüge einen gelungenen Rahmen für einen erlebnisreichen Tag rund um die Fliegerei. Die Teilnehmer der SDSMJ hoffen nun auf bessere Wetterbedingungen an den kommenden Wettbewerbstagen.

Die Trainingstage der süddeutschen Junioren Segelflugmeisterschaften sind gestartet!

Bei anspruchsvollen Wetterbedingungen sammeln die Nachwuchspilotinnen und -piloten wichtige Wettbewerbserfahrung, feilen an ihrer Taktik und bereiten sich intensiv auf die Wertungstage vor. Neben spannenden Flügen stehen vor allem Teamgeist, Austausch und die gemeinsame Leidenschaft für den Segelflug im Mittelpunkt. Wir wünschen allen Teilnehmenden erfolgreiche Flüge und always happy landings!

Der Aufbau ist voll im Gange…

Am Flugplatz Winzeln-Schramberg laufen die Vorbereitungen für die anstehende Quali auf Hochtouren. In den vergangenen Tagen wurde gemeinsam kräftig angepackt, damit am Wochenende alles bereit ist und sich alle Besucher, Teilnehmer und Helfer auf dem Flugplatz wohlfühlen können. Auf dem gesamten Flugplatzgelände wurde aufgeräumt, geputzt und an vielen Stellen repariert. Alte Sachen wurden aussortiert, vieles neu organisiert und alles wieder ordentlich hergerichtet. Mit viel Einsatz und zahlreichen helfenden Händen wurde dafür gesorgt, dass der Flugplatz sauber, vorbereitet und einsatzbereit ist. Auch die weiteren Vorbereitungen rund um das Event laufen bereits. Schritt für Schritt nimmt alles Form an und die Vorfreude auf die Quali steigt von Tag zu Tag. Ein großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer für euren Einsatz und eure Unterstützung!

Wettbewerbsseite auf Soaringspot

Heute haben wir auch unsere Wettbewerbsseite auf Soaringspot eingerichtet. Hier findet sich der aktuelle Stand der Anmeldungen und zukünftig dann auch die Wertungen Soaring Spot :: Süddeutsche Segelflugmeisterschaften der Junioren 2026

Vielen Dank an die Sponsoren

  Wir haben viel begeistertes Feedback zur Durchführung der Süddeutschen Segelflugmeisterschaften der 18m Klasse bekommen. Neben den vielen Verantwortlichen und Helfern des Vereins, gebührt der Dank auch unseren vielen Sponsoren von nah und fern. Ohne deren Unterstützung in Form finanzieller bzw. sachlicher Zuwendungen oder auch als Service rund um den Event, wäre es nicht so toll geworden. An dieser Stelle daher ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben!

Michael Schlaich gewinnt Süddeutsche Segelflugmeisterschaft 18m

  Nach 7 Wertungstagen stand das Ergebnis fest: Michael Schlaich (Luftsportverein Schwarzwald)aus Fluorn-Winzeln, der erst am letzten Tag die Führung übernahm, gewinnt die Süddeutsche Meisterschaft der 18-Meter-Klasse vor Alexander Schmid (LSC Burg Feuerstein) und Rolf Friedli (SG Oberaargau, CH). In dem starken Teilnehmerfeld von insgesamt 31 Pilotinnen und Piloten konnte sich Michael Schlaich, dank stets konstanten Leistungen über alle 7 Tage hinweg, durchsetzen. Voraussichtlich die elf erstplatzierten Piloten erhalten einen Startplatz bei der Deutschen Meisterschaft 2023. Da der drittplatzierte Friedli Schweizer Nationalität ist, darf er trotz seiner hervorragenden Leistung in diesem Qualifikationswettbewerb nicht an der Deutschen Meisterschaft 2023 teilnehmen. Alexander Schmid   Rolf Friedli Konstant gute Leistung Im Vorfeld gab es viele Diskussionen, welches der topmodernen Flugzeuge JS 3, Ventus 3 und AS 33 nun wohl das Beste sei. Schlaich hatte eine etwas überraschende Antwort parat und gewann mit einem Ventus 2cxM. Dieses Flugzeug hatte bereits im Jahr 2002 seinen Erstflug. Die weiteren Piloten vom LSV Schwarzwald platzierten sich wie folgt: Sascha Costabel (10.), Markus Schweizer (16.), Stephan Mayer (19.) und Nils Prokisch (22.). Strecken zwischen 210 und 643km Die Aufgaben wurden von Sportleiter Joachim Schwenk sehr klug und passend zum Wetter ausgewählt. Sie waren zwischen 210 und 643 km lang. Die Strecken führten bis zum Odenwald und nach Regensburg. Dabei waren die längsten Strecken zu Beginn des Wettbewerbs ausgeschrieben, während die Aufgaben gegen Ende wetterbedingt kürzer, aber nicht minder anspruchsvoll waren. Vereinsmeisterschaft zeitgleich Die zeitgleich zur Süddeutschen Segelflugmeisterschaft stattfindende Vereinsmeisterschaft Winzeln Open wurde in diesem Jahr in zwei Kategorien gewertet. Den Wettbewerb von Samstag bis Samstag gewann Horst Kammerer (LSV Schwarzwald e.V.) vor dem Team Stefan, Matthias und Tobias Krauss (LSV Schwarzwald e.V.) und Lisa Scheller (SFG Werdenfels e.V.) als

Abschlussfeier ist weiterer Höhepunkt

    Nachdem die Teilnehmer Ihre Flugzeuge geputzt und in den Anhängern verstaut hatten, setzte die Abschlussfeier ein weiteres Highlight für den Wettbewerb. Ab ca. 20:00 Uhr öffnete die Getränkeversorgung die Tore, so dass alle an diesem tropisch heißen Abend zunächst einmal ihren Flüssigkeitshaushalt ins Lot bringen konnten. In der zweiten Runde folgte gegen 20:30 das Abendessen, welches vom Flugplatzrestaurant Da Mario kreiert wurde – ein dreigängiges italienisches Büfett. Der Höhepunkt stand gegen 21:30 auf dem Programm: die Siegerehrung. In der 18-Meter Klasse errang Rolf Friedli (links) aus der Schweiz von der SG Oberaargau den dritten Platz mit 4917 Punkten. Alexander Schmid (rechts) vom LSC Burg Feuerstein belegte Platz zwei (5061 Punkte). Den Gesamtsieg errang Michael Schlaich (Mitte) vom Luftsportverein Schwarzwald mit 5116 Punkten. Die Urkunden und Preise wurden gemeinsam von Monika Lang-Dahlke (Präsidentin Luftsportverband Baden e.V.), Wettbewerbsleiter Harry Hezel und Sportleiter Joachim Schwenk überreicht. Die Mixed-Klasse über den gesamten Wettbewerbszeitraum von 7 Wertungstagen wurde von Horst Kammerer gewonnen. Die traditionellen "Winzeln Open" in der Mixed-Klasse - der Vereinswettbewerb des LSV Schwarzwald - bei dem der Zeitraum von Donnerstag, 16.06. bis Samstag, 18.06.22 gewertet wurde hatte folgende Sieger bei 12 teilnehmenden Flugzeugen: Platz WBK Name Flugzeug Verein 16.06.22 17.06.22 18.06.22 Punkte Gesamt 1 IHS Volker Herzog ASG29e LSV Schwarzwald 854 462 561 1877 2 SS Matthias Krauss / Stefan Krauss / Sven Killinger Arcus M LSV Schwarzwald 860 397 585 1842 3 1D Lisa Scheller LS8/18 SFG Werdenfels 863 499 416 1778   Der Tag war erneut geprägt von einem Hochdruckgebiet mit sehr warmer Luft und praktisch keiner Wolkenbildung. Dieses Wetter ist einerseits wegen der sehr hohen Temperaturen von deutlich über 30 °C und andererseits wegen der vorherrschenden Blauthermik sehr anstrengend für die Piloten. Da

Moritz Habschied fliegt als Erster in den Zielkreis

  Moritz Habschied (OM3) hat sich heute für einen frühen Abflug entschlossen. Die Strecke führt als Jo-Jo mehrfach am Flugplatz Winzeln-Schramberg vorbei. Heute war aufgrund der Blauthermik des Öfteren mehrere Flugzeuge im Aufwind, so genannte "Pulks". Moritz war zuerst alleine und wurde dann vom Team Goretzki, Schramme, Costabel und Dul eingeholt. Motiviert als Erster Zuhause zu sein hat sich Moritz in der Thermik an die oberste Stelle gekämpft und war fortan alleine unterwegs. Er konnte an der vorletzten Wende 200m im Geradeausflug steigen, diese schmolzen allerdings mit 30 km/h Gegenwind wieder zusammen. Querab vom Flugplatz hat Moritz in einem schönen Aufwind seine Endanflughöhe erreicht und ist dann mit einem Gesamtschnitt von 95 km/h als erster Zuhause angekommen. Das Bier hat er sich sichtlich schmecken lassen.

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