MÄX ist als Erster daheim
Christian Mäx (Bild) und sein Teampartner Marco Zettier berichten von einem schnellen zweiten Schenkel auf der Schwäbischen Alb. Im Norden wendeten die beiden bei Heilbronn. Beim Weg zurück in den Schwarzwald waren tragende Linien Trumpf, mit denen die Segelflieger ihre Höhe halten können. Starkes Steigen war hier nicht mehr zu verzeichnen.
Christian konnte seine Wendepunkte beim sogenannten Assigned Area Task in vorgebenen Bereichen frei wählen. In dem vorgegebenen Zeitfenster von 4 Stunden und 30 Minuten flog er 431 km mit einem Schnitt von 97 km/h.
Das Rennen um Platz 1 läuft…
Die Piloten der Süddeutschen Segelflugmeisterschaft geben ihr Bestes, um sich am heutigen Tag möglichst weit nach vorne in der Wertung zu fliegen.
LG hat wie auch gestern wieder die Nase vorne: Bisher fliegt er eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 120 km/h. Fast alle Piloten sind jetzt am zweiten Wendepunkt angekommen und kämpfen sich weiter in Richtung Mosbach, dem letzten Wendepunkt des Tages. Es ist ein spannendes Rennen und hier kann das Rennen live im Tracking mitverfolgt werden.
Zwei Piloten aus dem LSV Schwarzwald starten
Tobias Krauss (links) und Christian Döbele (rechts) aus dem LSV Schwarzwald fliegen heute mit dem vereinseigenen Duo Discus XLT in der Mixed-Klasse mit. Tobias ist gespannt auf den Flugtag und rechnet mit gutem Wetter. Christian freut sich mit dem erfahreneren Piloten Tobias fliegen zu können und hofft heute einiges für seine eigenen Streckenflüge lernen zu können. Beide sind zuversichtlich, dass sie heute eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit erreichen werden.
Schleppbetrieb läuft
Die Pilot*innen der 18 Meter-Klasse werden akutell geschleppt. Südlich des Platzes bilden sich erste Quellwolken, die gute Thermik versprechen und den Start in einen erfolgreichen Wertungstag bedeuten.
Zweiter Wertungstag
Im zweiten Tagesbriefing der Süddeutschen Segelflugmeisterschaften am 12. Juni werden die Sieger des gestriegen Flugtages geehrt. Die Siegerin der Mixed-Klasse war Lisa Scheller (siehe Bild) mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h. Die 18 Meter-Klasse konnte Tobias Breithaupt mit einer Schnittgeschwindigkeit von 114,5 km/h für sich entscheiden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Thomasz Dul (113,9 km/h) und Christian Mäx (111,5 km/h).
Zweiter Flugtag
Für den heutigen Wertungstag steht für den Schwarzwald und die Schwäbische Alb wieder gutes Wetter in Aussicht. Entsprechend ist auch die heutige Aufgabe gelegt. Wie gestern geht es für die 18-Meter-Klasse als erstes nach Süden an den Kirnbergsee. Der zweite Wendepunkt liegt über Giengen, östlich von Stuttgart und der dritte Wendepunkt bei Mosbach, nördlich der Landeshauptstadt. Die Aufgabe der Mixed-Klasse ist ähnlich.
Aufaben mit variablen Wendepunkten
Im Gegensatz zur gestrigen Aufgabe handelt es sich heute um einen Assigned Area Task (AAT). Das bedeutet, dass die Pilot*innen keine fest definierten Wendepunkte haben, sondern diese in einem z. B. 30 Kilometer großen Radius um die festgelegten Punkte selbst wählen dürfen. So können die Pilot*innen ihre Strecken im Gebiet mit der besten Thermik fliegen. Damit können sie ihre Schnittgeschwindigkeit erhöhen oder kleineren Schauern oder Gewittern ausweichen, sollten diese auftreten. Die Strecken der 18 Meter-Klasse können durch die variablen Wendepunkte heute zwischen 313 und 578 km variieren. Allerdings haben alle Pilot*innen maximal vier Stunden Zeit, die Gebiete mit der besten Thermik auszufliegen.
LG ist Tagessieger
Der erste Tagessieg der Süddeutschen Segelflugmeisterschaften geht an Tobias Breithaupt, LG. Hier gehts zur ersten Wertung.
TO und LG landen als Erste
Die ersten Piloten, die von der Wettbewerbsaufgabe zurück sind, sind TO und LG, Tomasz Dul und Tobias Breithaupt. Mit ihren JS3 sind sie 642 Kilometer über den Schwarzwald und die Schwäbische Alb geflogen – nur mit der Kraft der Sonne. Tomasz berichtet, dass die schönen Wolken, die normalerweise Thermik versprechen, oft enttäuschten.
Wer als Erster zurück am Flugplatz ist, ist nicht automatisch der Tagessieger. Die Pilot*innen haben 90 Minuten Zeit, in denen sie über die Startlinie der Aufgabe fliegen dürfen. Der/die Pilot*in mit der höchsten Schnittgeschwindigkeit gewinnt den Tag.
Schulungsbetrieb während dem Wettbewerb
Während die erfahrenen Pilot*innen auf Streckenflug sind, machen unsere Flugschüler*innen – wie an jedem Wochenende bei gutem Wetter – Schulungsbetrieb. Mit einem Fluglehrer hinter sich lernen die Schüler*innen das Fliegen, bis sie es so gut können, dass sie zu ihrem ersten Alleinflug starten können. Dann heißt es viel fliegen und üben, um dann irgendwann selber bei einem Wettbewerb mitfliegen zu können.
Infostand für Flugbegeisterte
Am Infostand in der Segelflughalle des LSV Schwarzwald können Gäste alles über den Luftsport erfahren. Erfahrene Piloten erklären, worum es beim Segelfliegen und speziell beim Streckenflugwettbewerb geht. Wer fliegen lernen will, kann das beim Luftsportverein Schwarzwald tun: In der vereinseigenen Flugschule bilden die Fluglehrer des LSV ehrenamtlich vom Fußgänger zu Pilot*innen aus. Der Infostand ist während den Süddeutschen Segelflugmeisterschaften an den Wochenenden und am Feiertag besetzt.
Unsere Pilot*innen im Tracking
Alle Pilot*innen sind gestartet und machen sich auf den Weg, die heutige Aufgabe zu bewältigen. Am Flugplatz kehrt Ruhe ein – die Action ist jetzt in der Luft. Im Tracking könnt ihr die Flugzeuge live mitverfolgen und sehen, wie der Wertungstag für unsere Pilot*innen läuft. Zum Tracking kommt ihr über das Menü unter dem Reiter „Wertung & Tracking“ oder direkt über diesen Link.









